Kohlebogenlampe

Becklampe / Kohlebogenlampe

Kohlebogenlampen gab es schon ab 1860. Weit vor der Erfindung der Glühlampe durch Goebel, später dann von Edison beansprucht, war dies die einzig effiziente Beleuchtungsquelle mit hoher Intensität. Sie diente der Beleuchtung von Straßen und Plätzen ebenso, wie jener von Fabrikhallen, Großgebäuden und selbst Jahrmarktattraktionen.

Kein Wunder, dass sie auch für die Filmprojektoren verwendet wurden. Selbst bei der Filmaufnahme wurden Bogenlampen gezündet. Ein Beispiel dafür sind die legendären „Jupiterlampen“, die in aller Munde waren. Mit dem Tonfilm verschwanden sie allmählich und wurden durch andere Lichtquellen ersetzt. Das lag unter anderem auch an der Geräuschentwicklung. Kohlebogenlampen zischen während des Betriebs mehr oder weniger laut.

Traurige Berühmtheit erlangten Kohlebogenlampen auch als Flakscheinwerfer, die ein gewaltiges Licht zu bündeln vermochten. Die gezeigte Bogenlampe diente aber friedlichen Zwecken. Als Vertikallampe wurde sie in einem Großdia-Projektor für Kinodias eingesetzt.

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